Prins Hendrik

prins-hendrik-texelDie Umgebung von den Parks Aldubo und ´t Mienthuis wurde im vorigen Jahrhundert auch ´Die Krondomäne´ genannt, weil das Wohnhaus von ´t Mienthuis in 1918 gebaut wurde, um eine der Freundinnen von Prins Hendrik mit ihrer Tochter unter zu bringen. Durch die Lage am Wald und an den Dünen war es auch ein idealer Ort um Jagdpartien zu halten. Eine unverheiratete Frau mit einem Kind war zu der Zeit eine Schande, es wurde deswegen nach einem geeigneten Ehemann gesucht. Letztenendes wurde dieser gefunden. Als Dank wurde dieser Mann angestellt als Direktor der Post in Den Burg.

Die alten Mient Grunde

mientgronden-jac-p-thijsse-texelDer Wald auf den Mient Grunden (die Mient Grunden waren gemeinschafliche Dünenkessel auf Texel) wurde ab 1896 angepflanzt. Der ´Westermient´ war ein leicht hügeliges Gebiet mit einer vielfältigen Bewachsung, durch Jac. P. Thijsse in 1927 angedeutet als ´ein Zauberland´. Die Täler der Mient wurden stellenweise in Grasland oder Gemüsegarten verändert. Es standen dort einzelne Dünenbauernhöfe und Torfhütten, in denen die Bewohner in Armut lebten. Ansonsten war das Gebiet hauptsächlich unbewohnt. Die meisten Häuser entstanden erst in den späten Dreißigerjahren vom 20sten Jahrhundert, nachdem der angepflanzte Wald Windschutz bot.

Der Anfang von Aldubo und ´t Mienthuis Ferienwohnungen

Opa Jan und Oma Hermina Boon wohnten zwischen ´Jan Ayeslag´ (Pfosten 12) und ´Westerslag´ (Pfosten 15). Jan Boon arbeitete bei der Staatsforstverwaltung. Bei seinem ersten grossen Auftrag half er bei der Entwicklung und bei dem Anpflanzen von dem heutigen Tannenwald. Neben seiner Arbeit bei der Staatsforstverwaltung verdiente Opa sein Geld mit Wildern, dem Suchen von Möveneiern und dem Verkauf von angeschwemmtem Seehundfleisch.

Aly und Dudy Boon - Aldubo

In den Dreißigerjahren des letzten Jahrhunderts zog die Familie Boon an den Rozendijk 37. Sie nannten ihren Bauernhof `Aldubo´, nach ihren Töchtern Ali (die Mutter von Simon Lap von ´t Mienthuis) und Dudy (die Mutter von Maarten Jeroen den Boer von Aldubo).
Neben der Viehhaltung (eine Kuh und einige Schafe) begonnen sie Ferienwohnungen zu vermieten: ´de Eersteling´ und ´Wollewei´ (nach der Malerei aus dem Buch ´Erik oder das kleine Insektenbuch´), und danach ´het Wambas´ und ´de Turel´. Damals hatte die Familie viele Mitarbeiter von der Staatsforstverwaltung angestellt.

Die dritte Generation ist an der Reihe

Anfang der 70er Jahre kauften Aly und ihr Mann Biem Lap das naheliegende Wohnhaus ´t Mienthuis, welches sie auch vermieteten. Sohn Simon: “Ende 1998 haben meine Frau Janet und ich die Vermietung von meinen Eltern übernommen. Die Unterkünfte waren jedoch nicht mehr zeitgemäss. In 2007 haben wir die neuen Ferienwohnungen gebaut auf dem Grundstück neben unserem Haus. Sie heißen ‘de Prins’, ‘de Jonker’ und ‘de Jonkvrouw’, zur Erinnerung an die Vergangenheit.
Viele Gäste kommen wieder zurück, auch Gäste die durch Mund zu Mund Reklame von Familie, Nachbarn oder Freunde zu uns kommen.“

2000: Abschied von den Zeltplätzen

Aly’s Schwester Dudy und ihr Mann Rien den Boer blieben in Aldubo und schlossen sich an bei der Stiftung für freie Erholung (zelten auf dem Bauernhof). Zum Scherz machte die Familie “Zelten bei Den Boer“ daraus. Ungefähr vor 15 Jahren wurden die Zeltplätze jedoch durch zwei geräumige Ferienwohnungen ersetzt: `De Mispel´ (benannt nach einem Mispelbaum der dort früher stand) und ´t Roodborstje´ ( im Garten an dem Rozendijk sitzen oft Rotkehlchen).

Ruhe, Natur und ein AGA Herd

Maarten Jeroen und Astrid (Aldubo): “Unsere Gäste kommen hier für die Ruhe, den Platz und die Natur. Die Lage am Rande der Tannenwälder und in der Nähe vom Strand ist ideal, und die Aussicht über die Weiden im Westen ist großartig. Seit kurzem vermieten wir das Landhaus Aldubo mit vier Schlafzimmern, einer schönen Wohnküche.“